Alles, was du am Anfang über Buchhaltung wissen musst

Buchhaltung Tipps für Selbständige
Wenn du dich gerade selbstständig machst oder gemacht hast, gibt es einige wichtige Schritte, die du unternehmen solltest, um deine Finanzen im Griff zu haben. Beschäftige dich von Anfang an mit dem Thema und setze ein funktionierendes System für deine Buchhaltung auf. Nur so vermeidest du Fehler, die dich Nerven und Geld kosten können.

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Erste Schritte für eine erfolgreiche Buchhaltung

Der erste und wichtigste Schritt ist es, ein Geschäftskonto zu eröffnen. 

Ein Geschäftskonto ermöglicht es dir, deine Einkünfte und Ausgaben klar zu trennen und einen Überblick über deine Finanzen zu behalten. 

Es gibt viele verschiedene Anbieter, bei denen du ein Geschäftskonto eröffnen kannst, wie z.B. Kontist (kostenfrei oder mit Lexoffice Integration für 13 Euro netto monatlich im 1. Jahr).

Korrekte Rechnungsstellung mit Buchhaltungssoftware

Es ist wichtig, dass du lernst, korrekte Rechnungen zu schreiben. 

Vermeide, manuell mit Word Vorlagen zu arbeiten. Stattdessen empfehle ich dir, direkt eine Buchhaltungssoftware zu nutzen. Auf diese Weise stellst du sicher, dass alle Angaben auf deinen Rechnungen korrekt sind und du Probleme mit der Finanzverwaltung vermeidest.

Die Buchhaltungssoftware hat noch andere Vorteile. Du kannst einfach deine Ausgaben und Einnahmen verwalten, Belege online speichern und automatisch die Umsatzsteuer berechnen lassen.

Es gibt viele verschiedene Buchhaltungssoftwares, wie z.B. Lexoffice oder Sevdesk (5-20 Euro monatlich). Du kannst beide kostenlos testen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, sich mit der Buchhaltung vertraut zu machen. Es gibt viele Regeln und Vorschriften, die du beachten musst, wenn du dich selbstständig machst. 

Eine Möglichkeit ist es, einen Crashkurs zu machen oder sich von einem Steuerberater zeigen zu lassen, wie du die Buchhaltung richtig durchführst.

Buchhaltung Tipps für Selbständige

Tipps für die Buchhaltung

Lege fixe Tage für die Buchhaltung fest, z.B. jeden Sonntag oder am Monatsende.

Nutze eine virtuelle Assistenz für die Buchhaltung, falls dir die Arbeit selbst keinen Spaß macht.

Drucke die Belege nicht aus, sondern lade sie online hoch und lege sie in separate Ordner ab (z.B. mit Dropbox).

Wähle die richtigen Kategorien für deine Ausgaben und Einnahmen, z.B. Material & Waren, öffentliche Verkehrsmittel, Lizenzen, Büroeinrichtung etc.

Achte darauf, dass es Unterschiede in den Umsatzsteuersätzen gibt, die für dich relevant sein können, insbesondere wenn du nicht länger als Kleinunternehmer giltst, da dein Umsatz die Grenze von 22000 Euro überschreitet.

Beantrage eine Dauerfristverlängerung für die Umsatzsteuervoranmeldung. Damit kannst du dir einen Monat mehr Zeit verschaffen, um sie abzugeben.

Lass die Buchhaltungssoftware die Umsatzsteuer und die Einnahmen-Überschuss-Rechnung automatisch berechnen und ans Finanzamt übermitteln bzw. nutze sie als Hilfe für die Steuererklärung.

Finanzplanung: Plane deine Umsätze

Plane deine Umsätze und setze dir konkrete Ziele für die Anzahl der Jobs, z.B.:

  • 30 Hochzeiten im Jahr zu 600€ = 18000€
  • 3 Jobs pro Monat zu 500€ = 18000€
  • 2 Schminkworkshops pro Monat zu 400€ = 9600€
  • Das ergibt einen Jahresumsatz von 45600€

Verwalte dein Geld durch die Verwendung von Unterkonten für z.B. Steuern, Weiterbildungen, persönliche Ausgaben oder neue Investitionen. Durch das festlegen von Budgets weißt du immer genau, was du dir leisten kannst. 

Nutze Anbieter wie QontoN26 (10 Unterkonten für 4,90€) oder Vivid (bis zu 15 Pockets mit Sevdesk Integration) oder Kontist (keine Unterkonten, aber automatische Buchungskategorisierung und Steuerservice).

Warteliste für die Onlinekurse

Je früher du dich mit dem Thema Finanzen und Buchhaltung auseinandersetzt, desto weniger Fehler (die dich Geld kosten) wirst du machen.

 

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Alexandra

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