Smartphone Fotografie: Wie du bessere Handyfotos schießt | Alexandra Lederer

Smartphone Fotografie: Wie du bessere Handyfotos schießt

Smartphone Fotografie Tipps
Du möchtest professionelle Handyfotos von deinen Make-up & Hairstylings schießen? In diesem Artikel gebe ich dir meine Tipps zum Fotografieren mit dem Smartphone, damit die Bilder in deinem Portfolio auch deiner Arbeit gerecht werden!

Inhaltsverzeichnis

Die Kamera deines Smartphones

Ich sehe oft Instagram Stories oder Fotos, bei denen man gleich erkennt, dass das Handy einfach eine zu schlechte Kamera hat. Mittlerweile gibt es ja viele super gute Kameras. Ich persönlich nutze einfach am liebsten das iPhone, aber auch andere Marken sind möglich.

Wenn du merkst, dass deine Fotos nicht scharf sind und einen komischen Farbstich bekommen, solltest du überlegen, dir ein besseres Handy zuzulegen. Dann helfen meine Smartphone Fotografie Tipps dir auch nicht weiter ;).

Optimales Licht für die Fotografie mit dem Smartphone

  • Die besten Ergebnisse erhälst du mit Tageslicht.
  • Wenn der Raum nicht genügend Tageslicht hat oder früh dunkel wird, solltest du dir professionelle Lichter besorgen. Ich benutze entweder ein Ringlicht oder zwei Softboxen. Beides benutze ich auch zum Schminken oder Filmen von Tutorials. Die sind auch nicht so teuer und lohnen sich wirklich – ich hab meine bestimmt schon 5 Jahre und sie funktionieren noch immer.
  • Wenn du dir ein Ringlicht kaufst, solltest du darauf achten, dass es dimmbar ist.
  • Es gibt auch kleinere Lichter, die du auf Shootings oder zu Kunden mitnehmen kannst.

Der Hintergrund

  • Besonders bei Fotos von Bräuten fällt mir auf, dass überhaupt nicht darauf geachtet wird, was im Hintergrund zu sehen ist. Meistens werden die Fotos einfach am Schminkplatz gemacht. Das Chaos im Hintergrund sollte nicht vom Motiv ablenken!
  • Benutze stattdessen eine Wand oder eine dekorierte Ecke.
  • Wenn alles zugestellt ist, kannst du ein Tuch mitnehmen und jemanden bitten, sich hinter dein Model zu stellen und es für das Foto festzuhalten.
  • Ich hab mir für zuhause eine Vase mit Pampasgras besorgt, die ich hinter meinen Bräuten platziere, um so auch für einen Wiedererkennungswert zu sorgen (auch wenn mittlerweile jeder Zweite auf Instagram Pampasgras hat 😂 – es ist einfach soo schön!!! und total überteuert, ich weiß selbst nicht, was in mich gefahren ist, als ich es gekauft hab?!?)
  • Hier siehst du an zwei Beispielen, was der Hintergrund ausmachen kann:

Wenn du es garnicht vermeiden kannst, würde ich auf jeden Fall empfehlen, den Hintergrund unscharf zu machen (oder gleich im Portraitmodus zu fotografieren) oder störende Bereiche wegzustempeln, so wie ich es im letzten Newsletter gezeigt habe.

Noch ein Extratipp: Für die Fotos von meinen Bräuten nutze ich gezielt den Probetermin!

Da habe ich genug Zeit, schöne Fotos zu machen und dafür zu sorgen, dass ich die Ergebnisse wirklich so festhalte, dass ich sie auch für mein Portfolio nutzen kann. Meine Bräute kommen alle in weiß, denn das steht auf dem Info-PDF, das sie von mir vor dem Termin zugeschickt bekommen. 👌🏼

Smartphone Fotografie Tipps

Ausschnitt und Winkel

  • Generell solltest du natürlich alle möglichen Winkel ausprobieren, da kann je nach Look immer was dabei sein, was besser aussieht.
  • Bei Frisuren habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie besser zur Geltung kommen, wenn das Model das Kinn etwas hoch nimmt, die Schultern nach hinten zieht und ganz aufrecht sitzt oder steht (ein Hohlkreuz macht).
  • Außerdem stelle ich meine Models oft seitlich mit einer Schulter zu mir hin und lasse sie den Kopf in die andere Richtung drehen. Das sorgt dafür, dass der Rücken schmaler aussieht und schmeichelt den meisten.
  • Ich fotografiere dann leicht von oben und wähle den Ausschnitt etwas weiter, damit beim Zuschneiden für Instagram auf 4:5 noch genügend Platz ist und die Frisur ganz zu sehen ist (besonders bei langen Haaren).
  • Hier siehst du Beispiele:

Smartphone Fotografie für Make-ups

  • Bei Make-ups spielt das Licht eine noch größere Rolle. Bei Frisuren kannst du auch mit Schatten arbeiten, die bestimmte Elemente besonders zur Geltung bringen. Das Gesicht sollte dagegen möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein.
  • Ich halte mein Handy gerne ein bisschen schräg, weil es meiner Meinung nach nicht so steif aussieht, wie wenn man das Model direkt von vorne fotografiert (das macht übrigens auch Tominamakeup ganz oft).
  • Für Close-ups gehe ich nur so nah ans Auge, dass das Make-up noch scharf ist und schneide das Foto dann zu. Bei Makroaufnahmen mit dem Handy wird das Gesicht etwas verzerrt, das fällt aber nicht auf, sobald man den Ausschnitt festlegt.

Es gehört auf jeden Fall eine Menge dazu, um schöne Fotos zu machen. Ich bin mir aber sicher, dass du es mit ein wenig Übung und meinen Tipps schaffst, deine Smartphone Fotografie zu verbessern!

Frohes Fotografieren!

Alexandra

Alexandra

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