Make-up Artist werden: Meine Entwicklung als Make‑up Artist & Hairstylist

Make-up Artist werden: Meine Entwicklung als Make‑up Artist & Hairstylist

Meine Entwicklung als Make-up Artist
Du bist gerade am Anfang deiner Karriere als Make-up Artist und träumst davon, erfolgreich zu werden und deine Techniken zu perfektionieren? Mit diesem Blogpost möchte ich dich inspirieren und allen Mut geben, die an sich selbst zweifeln!

Inhaltsverzeichnis

Warum ich diesen Blog gestartet habe

Ich dachte früher auch immer, ich könnte nie so schöne Frisuren machen, wie auf dem Bild rechts zu sehen ist. 😉

Aus diesem Grund habe ich letztes Jahr im April meinen Newsletter gestartet, in dem ich wöchentlich all meine Tipps und mein Wissen zu Brautfrisuren an meine Abonnenten weitergegeben habe.

Aus diesem Newsletter ist mittlerweile etwas viel Größeres geworden!

Ich habe gemerkt, dass mir das Weitergeben von Wissen total viel Spaß macht und ich darin voll aufgehen kann.

Damit die Tipps aus meinem Newsletter nicht nur denjenigen zur Verfügung stehen, die von Anfang an mit dabei waren und meine Vision unterstützt haben, veröffentliche ich von nun an alles auf diesem Blog!

Wie es mir am Anfang mit Hairstylings erging

Bevor ich mit den Tipps beginne, möchte ich dir kurz etwas über mich und meine bisherigen Erfahrungen erzählen.

Es wird dich vielleicht wundern, aber als ich meine Ausbildung zum Make-up Artist und Hairstylist abgeschlossen habe, hatte ich garnicht vor mich mit Brautstylings zu beschäftigen.

Da ich kein gelernter Friseur bin, war meine 3-monatige Ausbildung der erste Kontakt, den ich zu Haaren hatte. Wir hatten genau einen Tag, an dem wir Brautfrisuren „gelernt“ haben. Das ist natürlich für jemanden mit keinerlei Erfahrung viel zu wenig Zeit, um wirklich gut und sicher zu werden.

Aus dem Grund habe ich mir anfangs auch keine Bräute zugetraut. Ich hatte Angst, ich würde die Frisur nicht stylen können. Irgendwann habe ich dann doch mal ein paar Hochzeiten angenommen und durch Empfehlungen bekam ich dann immer mehr Anfragen.

Die Frisuren zu Beginn meiner Tätigkeit als Brautstylist waren eher schlicht und unkompliziert, sodass ich mich an sie ran getraut habe. Außerdem sieht man bei der Probe, ob es klappt und ob die Braut damit zufrieden ist.

Wenn ich mir die Fotos der Frisuren im Nachhinein anschaue, kann ich es manchmal garnicht glauben, dass mich Leute dafür bezahlt haben 😅

Natürlich bin ich sehr kritisch mit mir selbst und viele, denen ich die Fotos zeige, haben auch nichst daran auszusetzen, aber die meisten sind auch keine Stylisten, die wirklich Ahnung davon haben.

Um dir zu zeigen, wie ich mich durch Weiterbildungen und Übung verbessert habe, werde ich dir ein paar Fotos der ganz alten Stylings natürlich nicht vorenthalten 😉

Meine ersten Brautfrisurenversuche

Mein Favorit ist aber das linke Foto auf dem Beitragsbild! 😂

Meine Braut wollte einen voluminösen, gelockten Dutt, so wie es früher noch modern war. Da ich nie eine Technik oder den Aufbau von Frisuren gelernt habe, musste ich einfach improvisieren. Man sieht, was dabei heraus gekommen ist. 🤷‍♀️

Man sah fast immer die Haarklemmen, die Dutts waren teilweise richtig schief, nicht mal der Haarschmuck ist richtig angebracht und von einem schönen, lockeren Hinterkopf mit Textur ist auch nichts zu sehen. Ich habe damals einfach immer einzelne Strähnen in „Lockenform“ gelegt und fixiert. (Von den schlechten Fotos mal ganz abgesehen.)

Von der richtigen Vorbereitung der Haare hatte ich auch null Ahnung. Weshalb ich einfach keine Kontrolle über sie hatte, eher die Haare über mich 🤣

Ich war so oft total unzufrieden mit meiner Arbeit und bin beim Haarstyling richtig ins Schwitzen gekommen, aber durfte mir davon nichts anmerken lassen. Letzendlich ist es immer gut ausgegangen und die Bräute waren zufrieden, was die Hauptsache ist!

Trotzdem bin ich richtig froh, dass ich nicht mehr in diese Situationen kommen muss, weil ich verstehe, wie man Kontrolle über Haare bekommt und der Braut das gibt, was sie sich vorstellt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Deshalb möchte ich dir helfen und meine Tipps teilen, die ich mir im Laufe der Zeit angeeignet habe. Damit du auch sicherer wirst und wir unsere Kunden 100% zufrieden stellen! 😍

Wie ich mich verbessert habe

Hier siehst du ein paar meiner aktuellen Frisuren, die ich mithilfe von vielen Weiterbildungen gelernt habe. Ich habe im Laufe der letzten 8 Jahre seit meiner Ausbildung 3 Onlinekurse und 3 Gruppenworkshops zu Brautfrisuren gemacht. Und dabei soll es auch nicht bleiben.

Ich wäre eigentlich im März 2020 beim Einzelcoaching bei @tonyastylist in Russland gewesen. Das musste leider mehrmals verschoben und dann abgesagt werden, weil es gerade nicht möglich ist nach Russland einzureisen.

Du siehst also, es geht nicht von heute auf morgen, aber mit genügend Ehrgeiz, Übung und Investition kann auch ein Haarstyling-Noob wie ich es lernen. 😁

Ich habe mal ausgerechnet, was ich bisher alles für Brautstyling Weiterbildungen ausgegeben habe (und da ist meine Make-up Ausbildung, als auch Editorial Kurse nicht dabei). Es sind circa 6000 Euro mit allem drum und dran und ich bereue keinen einzigen Cent davon.

Ich weiß, dass aktuell die Bedinungen es nicht zulassen, dass man Übungsmodelle einlädt oder Kurse besucht, deshalb hoffe ich, dass ich dir auf diesem Weg weiterhelfen kann! ❤

Wenn du dich für meine Arbeit als Brautstylistin interessierst, kannst du gerne auf meiner Brautstyling Website vorbeischauen.

Warum ich Make-up Artist werden wollte

Im Gegensatz zu Haaren war ich beim Make-up schon immer etwas geübter. Ich habe zwar erst mit 16, also relativ spät angefangen, mich selbst zu schminken, dann aber jeden Tag etliche YouTube Videos von Beauty Gurus verschlungen.

Irgendwann hab ich in einem Video von Vorstadtcinderella gesehen, dass sie eine Make-up Artist Ausbildung an einer Schule in München macht.

Bis dahin war mir noch garnicht bewusst, dass es sowas wie Make-up Schulen überhaupt gibt. Allerdings wusste ich dann sofort: Das will ich auch machen! Ich will Make-up Artist werden!

Und so begann meine Karriere als Make-up Artist. Ich suche mal ein paar meiner ersten Arbeiten aus der Schulzeit und von meinen ersten tfp-Shootings nach der Ausbildung für dich heraus.

Wow… mir fällt gerade auf, dass da fast kein „normales“ Make-up dabei ist! Haha ich hab mich auf jeden Fall richtig kreativ ausgetobt, würd ich sagen.

Die Fotos sind alle von 2013 und 2014. Ende 2012, als ich 19 war, hab ich meine Ausbilung gemacht und Ende 2013 hab ich dann letztendlich mein Gewerbe angemeldet. Bis dahin hab ich nur kostenlos gearbeitet, geübt und mir ein Netzwerk aufgebaut.

Wie meine Arbeiten jetzt aussehen, kannst du dir in meinem Portfolio anschauen!

Es ist auf jeden Fall ein bisschen tragbarer geworden, wobe ich noch immer gerne kreative Ideen umsetze.

Ich kann jedem von euch nur raten, immer Mal wieder zurückzublicken und wertzuschätzen, wie weit ihr schon gekommen seid!

In einem meiner nächsten Blogposts werde ich auf meinen Werdegang eingehen und meine größten Erfolge meiner Karriere mit euch teilen. ❤️

Alexandra

Alexandra

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3 Antworten

  1. Wow!! War echt schön zum lesen gerade. Du bist echt mutig und stark, toll dass obwohl du am Anfang so unzufrieden warst mit den Frisuren trotzdem weiter gemacht hast. Und jetzt kannst du solche Sätze mit uns teilen, ist so schön!?

    Was mich immer total interessiert ist: Wie genau hast du am Anfang getan? Also wie bist du zu den Aufträgen gekommen? Hast du schon Aufträge gehabt bevor du das Gewerbe angemeldet hast oder danach?

    1. Voll schön, danke für dein Feedback!! 🙂
      Ich habe direkt nach der Ausbildung erstmal viele tfp Shootings gemacht, um meine Techniken zu verbessern, mein Portfolio aufzubauen und ein Netzwerk zu bilden. Nach circa einem Jahr hab ich dann dadurch Jobanfragen von den Models oder den Fotografen bekommen oder ich wurde weiterempfohlen. Damit ich die bezahlten Aufträge dann auch korrekt abwickeln konnte, hab ich dann mein Gwerbe angemeldet! Mittlerweile bin ich wieder aus der Handwerkskammer ausgestiegen und bin als Freiberufler gemeldet, das geht nämlich als Make-up Artist auch und dann spart man sich die Kosten für die Handwerkskammer 😉

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